FAQ

1. Was ist eigentlich Nachhilfe?

Nachhilfe ist im Grunde genommen nichts anderes, als eine Dienstleistung, die von Menschen in Anspruch genommen wird, die ihre Lernleistung dauerhaft verbessern wollen. Wer Nachhilfe nimmt, hat erkannt, dass Schwierigkeiten beim Lernen nicht von Dauer sein müssen. 


2. In welchen Fächern ist Nachhilfe möglich?

Prinzipiell gibt es in jedem Fach die Möglichkeit, Nachhilfe zu nehmen. Am häufigsten wird sie in Mathe, Deutsch und Englisch nachgefragt. 

3. Wann kann man Nachhilfe nehmen?

Nachhilfe ist nicht nur Nachsorge, sondern auch Vorsorge! Warum warten bis die erste 5 da ist? Sie können Ihr Kind jederzeit zur Nachhilfe anmelden. Es ist immer besser, rechtzeitig Unterstützung anzubieten. Schließlich ist es viel anstrengender, schlechte Noten auszugleichen, als dafür zu arbeiten, dass sie erst gar nicht im Zeugnis stehen.


4. Was kostet Nachhilfe?

Wie bei vielen anderen Dingen auch, ist die Preisspanne sehr groß. Es gibt Unterrichtseinheiten für 15 €, es gibt aber auch Stunden für 25 €. Fest steht, dass Qualität ihren Preis hat und dieser angemessen sein muss. Die meisten Angebote richten sich nach der Art der Nachhilfe – abhängig davon, ob sie im Einzel- oder im Gruppenunterricht stattfindet, ob Ihr Kind eine Unterrichtseinheit pro Woche hat oder mehrere usw. Wichtig ist, dass Sie zufrieden sind mit dem Ergebnis, denn dann lohnt es sich, in die Bildung Ihres Kindes investiert zu haben.


5. Wer übernimmt die Kosten?

In der Regel müssen die Eltern für die Nachhilfe aufkommen. Es gibt Möglichkeiten, in denen das Jugendamt die Kosten übernimm
(siehe Bildungspaket). 


6. Was ist besser: Private oder institutionelle Nachhilfe?

Grundsätzlich ist entscheidend, dass der Unterricht qualitativ hochwertig ist. Dies kann sowohl bei der privaten als auch bei der institutionellen Nachhilfe der Fall sein. Die Vorteile der institutionellen Nachhilfe liegen jedoch auf der Hand:

1) Die Lehrkräfte werden auf ihre Qualifikation geprüft und unterstehen der Pflicht – im Sinne Ihres Kindes und im Namen des Instituts – einen qualitativ hochwertigen Unterricht durchzuführen.


2) Es stehen zahlreiche und vielfältige Hilfsmittel zur Verfügung, um den Unterricht abwechslungsreich und individuell zu gestalten.


3) Die Nachhilfe bekommt einen offiziellen Charakter, wenn Ihr Kind außerhalb der häuslichen Umgebung unterrichtet wird. Die Gefahr der Ablenkung durch Geschwister, Anrufe oder Besucher besteht nicht.


7. Was ist besser: Einzel- oder Gruppenunterricht?

Hier kommt es auf die ganz individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes an. Welche Form für Ihr Kind geeignet ist, finden Sie am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch heraus. Grundsätzlich ist aber der Einzelunterricht die intensivste und erfolgsversprechendste Form der Nachhilfe.

8. Woran erkenne ich gute Nachhilfe?

Der Unterricht sollte in angenehmer Atmosphäre stattfinden und von einer erfahrenen Lehrkraft durchgeführt werden. Fachliche Kompetenz ist dabei nicht alles, die Lehrkraft sollte in der Lage sein, den Unterricht individuell an die Bedürfnisse des Kindes/der Kinder anzupassen und auf sie einzugehen. Außerdem sollte genügend Material zur Verfügung stehen, damit die Nachhilfe abwechslungsreich sowie alters- und leistungsgerecht gestaltet werden kann. Gerade bei jüngeren Schülern sollte regelmäßig Rücksprache mit den Eltern gehalten werden, damit sie über die Fortschritte ihrer Kinder informiert sind.


9. Wie lange und wie oft sollte mein Kind zur Nachhilfe gehen?

Auch diese Frage kann am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch geklärt werden. Eins steht fest: Nachhilfelehrer sind keine Zauberer! Um also langfristig einen Erfolg zu erzielen, ist Geduld und Mitarbeit gefragt. Erfahrungsgemäß sollten ca. sechs Monate eingeplant werden, an denen Ihr Kind regelmäßig am Unterricht teilnimmt. Die konsequente und kontinuierliche Förderung erhöht die Erfolgschancen, eine Garantie dafür können wir Ihnen aber leider nicht geben, denn jedes Kind lernt anders. Der Unterricht sollte in angemessener Dauer (45 min) und Regelmäßigkeit (1 bis 2 mal pro Woche) angesetzt werden, um eine Überforderung und den daraus resultierenden Frust zu vermeiden.